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Die Dresdener Studiengemeinschaft SICHERHEITSPOLITIK e. V. (DSS)
(Kurzcharakteristik)
Die Dresdener Studiengemeinschaft SICHERHEITSPOLITIK e. V. (DSS) ist eine parteipolitisch und weltanschaulich unabhängige Vereinigung von Sozial- und Militärwissenschaftlern.
Sie konstituierte sich in ihrer Gründungsversammlung am 16. Oktober 1990 als Verein. Die Eintragung in das Vereinsregister wurde im Februar 1991 bekanntgegeben. Bereits zuvor, seit Februar 1990, hatten die Gründungsmitglieder in einem Interdisziplinären Wissenschaftsbereich SICHERHEIT(SPOLITIK) an der Militärakademie "Friedrich Engels" Dresden gemeinsam zu sicherheitspolitischen Themen gearbeitet.
Es ist das Ziel der Studiengemeinschaft, mit wissenschaftlicher und publizistischer Tätigkeit meinungsbildend zu wirken im Sinne einer Sicherheitspolitik, die gemäß der UN-Charta einen Frieden ohne Anwendung oder Androhung militärischer Gewalt ermöglicht.
An eine Sicherheitspolitik, die ihren Namen verdient, stellt sie den Anspruch, dass diese für einen gerechten und demokratischen Frieden in der Welt und für die Bewahrung der menschlichen Zivilisation vor einem alles vernichtenden Krieg wirkt, niemandem das Menschenrecht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person nimmt und im Wege der Abrüstung von militärischen zu zivilen Formen der Konfliktlösung übergeht.
Die Studiengemeinschaft betrachtet es als ihre Aufgabe,
- Beiträge zur Forschung und Bildung auf sicherheitspolitischem Gebiet zu leisten,
- durch die Erarbeitung und Publizierung von sicherheitspolitischen Analysen und Konzeptionen meinungsbildend und politikberatend tätig zu werden,
- die wissenschaftliche Kommunikation und den Meinungsstreit auf sicherheitspolitischem Gebiet durch Beratungen, Publikationen und andere Initiativen zu fördern.
Zur Verwirklichung ihrer Ziele und Aufgaben plant und koordiniert die DSS Themenprojekte (individuell und in Arbeitsgruppen), sie organisiert Informationsveranstaltungen, Symposien u.a. bzw. wirkt dabei mit und veröffentlicht Arbeitsergebnisse ihrer Mitglieder sowie andere sicherheitspolitisch relevante Beiträge in einer Schriftenreihe und auf ihren Internetseiten.
Die Aktivitäten der Studiengemeinschaft konzentrieren sich von Beginn an auf die Themenkomplexe
- Sicherheitspolitisches und militärtheoretisches Denken im Umbruch -- Weiterführung und Anwendung
- Europäische Sicherheit, regionale Konflikte und Streitkräfte
- Militärökonomie und Konversion
- Die DDR, die Nationale Volksarmee und die Militärakademie "Friedrich Engels" im Kalten Krieg und im gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 -- Erlebnis- und Faktenbewertung und -bewahrung als Zeitzeugen und Akteure
- Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Russischen Föderation
- Sicherheitspolitik und Streitkräfte Ungarns.
In der inzwischen über zwanzigjährigen Existenz der Studiengemeinschaft haben sich als hauptsächliche Arbeitsformen und Foren öffentlicher Aktivitäten herausgebildet:
- die monatlichen Diskussionsforen und wissenschaftliche Veranstaltungen zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen;
- die (konzeptionelle und inhaltliche) Mitgestaltung der Dresdner Friedenssymposien anläßlich der Jahrestage der Bombardierung Dresdens am 13. Februar sowie der Podiumsgespräche zum internationalen Anti-Kriegs-Tag am 1. September - seit 1993 jährlich, in Kooperation mit weiteren gesellschaftlichen Gruppen;
- die Symposien-Reihe "Für eine globale Friedensordnung" unter konzeptioneller, organisatorischer und redaktioneller Verantwortung der DSS-Mitglieder Prof. Woit und Prof. Scheler - in Weiterführung einer durch Prof. Bialas (München) begründeten und bis 1997 geleiteten Projektarbeit;
- die aktive Mitwirkung einzelner Mitglieder an Projekten und Veranstaltungen anderer Vereinigungen, Stiftungen und Gruppen durch schriftliche Ausarbeitungen, Artikel, Vorträge, Moderatorentätigkeit u. a.;
- die Schriftenreihe "DSS-Arbeitspapiere" (ISSN 1436-6010) mit bisher über 100 Ausgaben, in der neben Vereinsmitgliedern auch namhafte Gastautoren ihre Arbeiten zu sicherheitspolitisch bedeutsamen Themen veröffentlichen,
- die DSS-Internetseiten http://www.sicherheitspolitik-dss.de mit Informationen über Vorhaben und Ergebnisse der Tätigkeit der Studiengemeinschaft.
Die Dresdener Studiengemeinschaft SICHERHEITSPOLITIK pflegt Arbeitskontakte und Ergebnisaustausch mit zahlreichen Instituten und Organisationen ähnlicher Zielsetzung. Sie ist Mitglied im Trägerkreis der Kampagne "Atomwaffen abschaffen!"
Die DSS finanziert ihre Aktivitäten allein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Sie läßt sich zudem von den Beziehern ihrer Schriften einen Teil der Herstellungskosten erstatten.
Bankverbindung: Ostsächsische Sparkasse Dresden (BLZ 850 50 300), Kto.-Nr. 3120115370
Gegenwärtig gehören der Studiengemeinschaft 26 Mitglieder an.
Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Wolfgang Scheler, als seine Stellvertreter wurden Prof. Dr. Dr. Ernst Woit und Dr. Eberhard Haueis gewählt.
Anschrift des Vorstandsvorsitzenden:
Dresdener Studiengemeinschaft SICHERHEITSPOLITIK e.V.
Prof. Dr. Wolfgang Scheler Rottwerndorfer Straße 3 #1006 01257 Dresden
E-Mail: Scheler@DSSicherheitspolitik.de
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